Wochenschau: Ein Pony namens Pudding

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Die Woche ist fast zu Ende und wir lassen in unserer kuriosen Wochenschau die vergangenen Tage für Euch Revue passieren. Freut Euch auf spannende Geschichten von Reisepionierinnen, New York ohne Hose, skurrile Hotelfundstücke und vieles mehr!

Hoch sollen sie leben

Am vergangenen Dienstag war Weltfrauentag. Aus diesem Anlass möchten wir Euch einige Frauen vorstellen, deren Entdeckergeist ihrer Zeit weit voraus waren.

Isabella Bird ist den meisten, trotz ihrer spannenden Erfahrungen, kein Begriff mehr. Im 19. Jahrhundert erkundete die unerschrockene Forscherin, Fotografin und Schriftstellerin Amerika, Hawaii, Indien, Kurdistan, den Persischen Golf und weite Teile Asiens, um später die erste Frau zu sein, die in die Gelehrtengesellschaft „Royal Geographical Society“ gewählt wurde. Sie veröffentlichte mehrere Fotografien und Reisetagebücher, in denen auch einige ihrer abenteuerlichsten Trips festgehalten sind. So ritt sie per Pferd von Bagdad nach Teheran und begleitete für einige Zeit Berber in Marokko.

Weg von Wüsten und Pferden kommen wir nun zu majestätischen Bergen! Junko Tabei ist seit 1975 nicht nur die erste Frau, die den Mount Everest bestieg, sondern auch eine der wenigen, die die „Seven Summits“ erklomm. Bisher hat sie die höchsten Gipfel in 56 Ländern erstürmt.

Mit Gipfelhöhe kann auch Amelia Earhart punkten! Sie war eine waschechte Flugpionierin und die erste Frau, die alleine den Atlantik überflog. Umso tragischer aber auch mysteriös endete ihr Leben. Während ihrer geplanten Flugzeug-Weltumrundung 1937 verschwand sie spurlos. Um ihr Verschwinden ranken sich die wildesten Gerüchte: Einige behaupten, sie habe ihren Tod vorgetäuscht, andere meinen, Aliens haben sie entführt. 1939 wurde sie für Tod erklärt.

Farbenfrohe Reisepässe (und Tiere)

Es ist bestätigt: Der deutsche Reisepass ist der reisefreundlichste! Wir können in 177 von 218 Ländern visumsfrei einreisen. Schweden liegt nur knapp dahinter. Grund genug, um uns etwas intensiver mit der Thematik Reisepass zu beschäftigen.

Reisepässe erscheinen in vielen Farben? Falsch! Es gibt nur Farbtöne, die aus rot, grün, blau und schwarz abgeleitet sind. Einige Staaten haben sich dennoch Designs einfallen lassen, die über die müden Coverfarben hinwegtrösten. So hat Finnland einen Reisepass, der zum Daumenkino wird. Auf Australiens Pässen blicken uns Kängurus, Koalas, Surfer und Camper entgegen. Und Norwegen versteckt das wohl atemberaubendste Naturschauspiel: Hält man den norwegischen Reisepass unter UV-Licht, kann man auf der richtigen Seite die Polarlichter sehen!

Wer noch nicht genug von Farben hat, sucht sich am besten ein neues Haustier! Die Pfauenspinne punktet mit grellen Leuchtfarben sowie witzigen Paarungstanzen und ist damit die wohl einzige Spinne, vor der man keine Angst haben braucht.

Allzweckwaffe Reisepass

Hinterlassenschaften eines Hotelzimmers

Jährlich veröffentlicht die britische Hotelkette Travelodge eine Hitliste der merkwürdigsten Fundstücke in ihren Häusern. Neben einem zurück gelassenen Chewbacca-Kostüm, einer 50 Jahre alten Briefmarkensammlung, einem Haus aus Brot und einer Schwiegermutter gab es allerdings noch etwas, das selbst erfahrenen Hoteliers ein Rätsel aufgab:

Im Hotelzimmer stand ein Pony namens Pudding. Lecker!

Und sonst so?

Text von Nils Gajewski

Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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