Wochenschau: Mit Akkordeon ab auf die Insel

Kanada, BC

Es ist wieder soweit – auch in dieser Woche wollen wir Euch in unserer kuriosen Wochenschau die schrägsten und beeindruckensten Geschehnisse der vergangenen Tage nicht vorenthalten. So haben wir erfahren, dass man sich seine einsame Insel übers Internet anmieten kann, dass Berlin die inoffizielle Hauptstadt der Bordelle ist und dass an einem Flughafen einfach alles schief gehen kann.

Einmal Einsamkeit bitte

Wem das klassische Hotel um die Ecke mittlerweile zu langweilig oder zu überrannt ist, der kann sich ab sofort auf dem Internetportal Airbnb eine einsame Insel mieten. Nicht nur die Hütte darauf, nicht nur einen Strandabschnitt inkl. einer Palme und fünf Muscheln – nein, eine gesamte Insel nur für sich selbst! Und diese idyllischen Kleinode sind gar nicht mal so teuer, wie man es erwarten könnte. So verlangt ein Gastgeber für sein schnuckliges Zuhause inmitten eines Korallenriffs namens Bird Island vor Belize gerad einmal 350 GBP pro Nacht. Der Transport per Boot ist inklusive. Na dann – ab auf die Insel! Wer weiß, vielleicht sitzen sogar Robinson und Freitag auf der Nachbarinsel.

Von inoffiziellen Hauptstädten

Vergesst Rom samt seiner tausendjährigen Geschichte, Kaiser und Tempel – Castelfidardo ist die wahre Hauptstadt Italiens, denn hier ist das Akkordeon zu Hause! Nirgendwo sonst gibt es so viele Akkordeon-Bauer auf der Welt. Liebhaber von Innereien und Gedärmen sollten einmal in ihrem Leben nach Clinton in Montana, USA pilgern. Dort wird seit 1982 das Testicle Festival gefeiert! Wer schon immer mal in seiner Badewanne ein Rennen gewinnen wollte, fährt nach Kanada. Nanaimo an der Westküste ist die unangefochtene Hauptstadt dieser sportlichen Disziplin. Und Freunde von Garfield, Grumpie Cat und Catwoman pilgern in die Katzenhauptstadt der Welt – Ciorani in Rumänien. Hier leben viermal so viele Katzen wie Menschen. Miau.

Catch me if you can

Falscher Flug, falsche Airline, falscher Name – unmöglich, denkt Ihr? Na dann lasst Euch durch folgende Geschichte aus Fernost eines Besseren belehren. Es war einmal Ms Hong, die von Taiwan nach Hong Kong reisen wollte. Statt wie gebucht zum Schalter von Hong Kong Airlines zu gehen, stellte sie sich bei Cathay Airlines vor. 1. Fehler. Das Bodenpersonal checkte sie ein und überreichte ihr den Boarding-Pass, der auf den Namen Mr. Hong ausgestellt war. 2. Fehler. Anschließend passierte Mr. Hong alias Ms. Hong den Sicherheitscheck sowie die Passkontrolle und saß im falschen Flugzeug. 3. Fehler. Aber immerhin mit dem richtigen Ziel! Man könnte meinen, dass bei den mittlerweile zahlreichen Kontrollen wohl doch noch die ein oder andere Sicherheitslücke ihr Unwesen treibt.

Und sonst so?

Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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