Wochenschau: Rostiger Eiffelturm und beschwippste Sauerstoffmasken

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In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir zum Ende der Woche einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangenen Tage. Diese Woche versorgen wir euch mit den wohl jämmerlichsten Urlaubsbeschwerden, lassen Champagnerkorken in die Flugzeugdecke knallen und werden tief gläubig beim Anblick von Superman auf thailändischen Tempelfresken.

Kuriose Urlaubsbeschwerden

Ja-Wort in Las Vegas

Wenn uns etwas gefallen hat, tun wir das meist nicht kund. Waren wir jedoch mit etwas ganz und gar nicht zufrieden, dann schwingen wir den Beschwerdehammer. Und der holt bei manchen Reisenden ganz schön weit aus. Es ist zum Beispiel unzumutbar, dass man den Eiffelturm in Paris nicht mehr sieht, wenn man sich erst einmal die Mühe gemacht hat, bis ganz nach oben zu klettern! Und dass eine Heiratsschließung in Las Vegas später auch im Heimatland gültig ist, hätte bitteschön in den Reiseunterlagen stehen müssen! Erfahrt mehr lustige Jammergeschichten.

Champus-Notlandung

Im Flugzeug

Über den Wolken

Wer kennt das nicht? Der Urlaub ist seit wenigen Minuten gestartet, man ist in Feierlaune. In einer Easyjet-Maschine auf dem Weg von London in die Türkei ließ ein Passagier aus gegebenen Anlass den Champagnerkorken knallen. Dumm nur, dass dieser direkt durch die Deckenverkleidung des A320 schoss und die Sauerstoffmasken ins Freie ließ. Der Pilot entschied sich für „Safety First“ und landete die Maschine in Mailand. Nach der 3,5-stündigen süffigen Verspätung hatten einige Passagiere den Urlaub sicherlich nötiger als zuvor.

Kunterbunte Eindrücke aus Fernost

Thailändischer Tempel

Thailändischer Tempel

Die Reisebloggerin Norah Steiner sammelte auf ihrer achtmonatigen Rundreise durch Asien viele Eindrücke, an denen sie uns zu gerne teilhaben lässt. Eine Reise nach Fernost erscheint plötzlich sehr viel verlockender – allein der Peniskuchen wegen. Südkoreaner drehen sich wohl gerne im Kreis … auf dem Wasser … in einem Boot. Touristen mit einem Hirschgeweih ist der Zutritt zu heißen Quellen in Japan verwehrt. Stattdessen können sie ins Instand-Nudel-Museum gehen oder in Südkorea Salat mit Speiseeis essen. Lust auf mehr?

Und sonst so?

  • Salami essen auf hoher See tut dem Seekranken keinen Gefallen. Besser ist, man legt sich hin und futtert Ingwer. Mehr Tipps rund um das Thema Seekrankheit findet ihr in diesem Artikel.
  • Tourism Australia hat für seine japanischen Touristen an der Gold Coast eine „GIGA Selfie“ Kamera eingerichtet. Klingt nach schwerer Konkurrenz für den Selfie-Stick.
  • Am 23. Dezember am Flughafen stehen, nicht im Buchungssystem auffindbar sein, ordentlich meckern – und dann zu Hause feststellen, dass man versehentlich den 23. November gebucht hat. Viele weitere peinliche Urlaubsstorys gibt es hier zu lesen.
  • Apropos Flughafen: Die Wartezeiten am Airport verkürzt man sich oft mit Nahrungsaufnahme. Von herausragenden kulinarischen Genüssen kann da meist nicht die Rede sein. Wie man jedes Subway-Sandwich aufpeppt, könnt ihr hier nachlesen.
  • Dumm gelaufen: Lieber zweimal nachschauen, ob der Mitbewohner die eigene Bude nicht auf Airbnb eingestellt hat. Sonst gibt’s ein böses Erwachen mit leerer Hausbar und wildfremder Menschen im Bett.
  • Es war einmal ein australisches Schaf mit Namen Chris, dass seinem Herrchen ausbüchste. Happy End nach fünf Jahren Freiland-Hippi-Leben und gepflegter 40kg Wolle auf der Haut: Rasur!

Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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